Über-Nacht-Brötchen

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Seit Tagen kursiert im Internet und auf Facebook das Rezept für „Über-Nacht“-Brötchen. 

Über-Nacht-Brötchen

Über-Nacht-Brötchen

Ein Brötchenteig, der ohne großen Aufwand  trotzdem leckere, knusprige Brötchen garantiert? 

Jepp. Habe ich früher mit meiner Oma auch schon gebacken, weil es zu DDR-Zeiten Samstag morgens nicht immer frische Brötchen beim Bäcker gab. 

Wenn es schlecht lief, lagen die Brötchen vom Vortag in der Auslage oder es gab keine mehr. 

Es geht nichts über den Duft von heißen Brötchen

Aber was tun, wenn zum Frühstück die begehrten Brötchen auf dem Tisch stehen sollen? 

Oder es kam spontan Besuch aus dem Erzgebirge… (ja damals war jeder Besuch spontan, da nicht jeder ein eigenes Telefon besaß, um sich anzukündigen…. ) 

Jedenfalls mussten Brötchen her.  Es ist kein sehr aufwändiges Rezept, welches meine Oma schon von ihrer Oma geerbt hatte, dennoch schmeckten uns die Ergebnisse jedes mal aufs Neue. 

Knackige Brötchen

Wir haben damals Mehl, Milch, Salz und Hefe einfach rasch miteinander vermengt und mit einem Handtuch abgedeckt. Über Nacht wurde der Teig in den Keller gestellt, der war schön kühl, und am nächsten morgen wurden kleine Bommeln geformt, mit dem Messer eingeritzt und mit Milch oder Wasser besprüht. Ab in den Ofen. Nach 20 min standen super heiße und knackige Brötchen auf dem Tisch. 

Über-Nacht-Brötchen

Manchmal, wenn die Milch mal wieder sauer geworden war, ließen wir diese noch ein paar Tage stehen, bis sie richtig schön dick war und nutzen diese dann für den Brötchenteig. 

Heute kursieren die unterschiedlichsten Rezepturen durchs Netz und jeder ist von dem schnellen Ergebnis begeistert. Einige von Euch haben mich gefragt, ob ich mein Rezept mit einem Clip posten kann. Gerne komme ich diesem Wunsch nach und hoffe, dass Euch Oma´s Brötchen ebenso lecker schmecken wie andere Rezepte. 

 Auf dieser Backmatte von Rummershof,  bleibt definitiv nichts kleben, und sie lässt sich superleicht reinigen!

ups… das war nix 😉

Fehler passieren

Nun stehe ich also in der Küche und rühre zum ersten mal den Teig ohne meine Oma an. Seltsames Gefühl und trotzdem bin ich voller Freude. Ich habe mich, bis auf das Weizenmehl, an ihr Rezept gehalten, und dennoch ist der Teig am nächsten Tag beim Dreh irgendwie  „flüssiger“ als gewohnt. Hm, komisch, aber unter dem Strich macht es nichts, da dies keinen Einfluss auf den Geschmack hat. Höchstens auf die Größe und Formbarkeit der Brötchen. 

Ein Anruf und schon ist alles schwarz

Ich schiebe die Brötchen in den Ofen und just in dem Moment klingelt das Telefon. Also kurz gesprochen und schaue anschließend in den Ofen…. Bähm , sind das wunderschöne Brötchen… nur sehr sehhhr golden. 😉  Geschmacklich sind sie super! 

Über-Nacht-Brötchen

Ich nutze also am nächsten Tag den Teig, den ich für den Backclip angerührt habe, kleide mein Backblech mit der Backmatte aus (#Werbung diese Matte gibt es bei Rummershof),  schiebe die Brötchen in den Ofen, meine Tochter erzählt mir noch von ihrer nächsten Theater- Rolle, und was soll ich sagen??? Zack sind die Brötchen fertig.

Schön goldbraun und mega knackig. Sie schnappt sich noch eines für die Schule, und weg ist sie. Das Haus duftet herrlich nach Brötchen, ich hüpfe vor Glückseligkeit durchs Haus und lasse mir die noch heißen „Über-Nacht-Brötchen“ mit Käse schmecken. 

Hier ist das Rezept:

  • 500 g Dinkelmehl / oder Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 Pck. Trockenhefe / oder 1/2 Hefewürfel frisch
  • 400 ml Milch 3,5 % Fettanteil
  1. Alle Zutaten in einer Schüssel grob vermengen, gern mit einer Gabel. 
  2. Den Teig für 2-3 h abgedeckt ruhen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen – Über-Nacht 😉
  3. Am nächsten Morgen mit Hilfe eines Esslöffels Bommeln abstechen und mit bemehlten Händen Brötchen „formen“.  Ein durchkneten ist nicht nötig. Sollte sich eine kleine „Kruste“ auf dem Teig gebildet haben ist das nicht weiter schlimm, einfach Unterarbeiten. 
  4. Anschließend die Brötchen mit einem Messer einschneiden und mit Wasser oder Milch besprühen. Nun bei 200 C° O/U-Hitze für 20-25 min. backen.
  5. Zwischendurch ruhig mit Wasser besprühen oder eine Schale mit Wasser in den Ofen stellen. Der „Niederschlag“ sorgt für eine schöne Kruste.

Ich freue mich sehr über meine neue Backmatte, da sie sich nach dem backen wirklich leicht reinigen lässt und nichts kleben bleibt!  

  • Für Diabetiker (das Rezept wurde mit Rezeptrechner gerechnet)
  • Rezept: 156 kcal (646 KJ) 
  • Portion: 156 kcal (646 KJ)
  • Das Rezept hat in Summe 1.7 BE.
  • Bei 1 Portion(en) sind das 1.7 BE pro Portion.

Allergene

  •  Weizen
  •  Kuh
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