Roggen-Dinkel-Brot mit dicker Kruste

Brot gehört zu den beliebtesten Grundnahrungsmitteln und ist seit jeher Energielieferant Nummer 1! #Roggen-Dinkel-Brot

Ich wollte Euch dieses Rezept schon lange posten, doch dann kamen irgendwie immer andere Sachen dazwischen. Entweder habe ich neue Rezepte ausprobiert, wir waren im Urlaub, dann war der Blog abgestürzt (das war ´ne Fummelei …), oder ich stand für unterschiedliche TV- Formate vor der Kamera. Naja, es läuft ja nichts weg 😉 

Heute ist es nun endlich soweit. Ich liebe Brot in allen Variationen. Mit und ohne Körner, aus Weizenmehl oder glutenfrei … völlig egal, Hauptsache es ist knusprig und hat einen guten Geschmack. 

Heute soll es ein Roggenbrot sein.

Ein kräftiges Roggenbrot ist ein ideales Brot, wenn man auf dicken Wurstbelag verzichten möchte. Wobei ich auch schon Brote gebacken habe, da war der Belag der Geschmacksretter….

Roggenbrot ist in Kombination mit einem leckeren Käse der Hit auf dem Teller oder als Pausenbrot. 

Ist das nicht kompliziert in der Zubereitung? 

Es gibt unterschiedliche Zubereitungsmöglichkeiten, mit und ohne Vorteig, lange oder kurze Gährphasen, oder Brot aus purem Roggenmehl.

Ist doch ganz einfach…

Da ich es schnell und unkompliziert mag, sollte es natürlich ein einfaches Rezept mit wenigen Zutaten sein, und das Brot sollte lecker schmecken.   

An diesem Rezept habe ich also etwas gefeilt, weil ich kein Brot aus 100% Roggenmehl backen wollte.  Also habe ich es mit Dinkelmehl Typ 630 aufgelockert und in Kombination mit dem fertigen Natursauerteig aus der Tüte (ja man darf auch Schummeln), ist das Brot auch bekömmlicher.

Als ich es zu ersten mal gebacken habe, war ich mit meinen Gedanken irgendwo (wer weiß, was mich abgelenkt hat) und habe in den Teig frische Hefe getan. 

Hefe??? Echt jetzt??

Eigentlich sollte der Natursauerteig für das Aufgehen und die Verstoffwechslung/ Fermentierung vom Roggenmehl sorgen, doch nach diesem spontanen Experiment war ich von dem Ergebnis begeistert. Also kommt nun frische Hefe in den Teig 🙂 

Roggen-Dinkel-Brot

Die Kruste hat mich umgehauen!

Mein Mann liebt Brot mit festen Krusten, und bei diesem ist er förmlich ausgeflippt, hat das erste Brot quasi allein aufgegessen. 

Da sich der Aufwand für ein einziges Brot kaum „lohnt“, ist die angegebene Menge an Zutaten für 2 knusprige Roggen-Dinkel-Brote. Wer nur 1 Brot möchte, halbiert entweder die Menge der Zutaten oder friert das 2. Brot ein. 

Uns schmeckt das Brot jedenfalls super lecker.

Viel Spaß beim Nachbacken!!

Hier ist das Rezept: 

Für den Teig:

  • 650 g Roggenmehl Typ 1150
  • 300 g Dinkelmehl Typ 630
  • 150 g Natursauerteig ( gibts im Reformhaus, Edeka oder Kaufland)
  • 1 El Honig (alternativ geht auch brauner Zucker)
  • 1 El Salz
  • 1/2 Hefewürfel – frisch
  • 700 ml warmes Wasser

Zunächst wird die Hefe in dem warmen Wasser aufgelöst und dann der Honig eingerührt.

Roggenmehl, Dinkelmehl und Salz miteinander vermengen, das Hefewasser in einem Schuss hinzufügen und mit der Küchenmaschine den Teig glatt rühren. 

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz von Hand durchkneten, zu einer Kugel formen und abgedeckt für ca. 30-50 min ruhen lassen.

Nun den Teig nochmal kräftig durchkneten und ein 2. Mal für 40-50 min an einem warmen und zugfreien Ort gehen lassen. 

Anschließend den Teig nochmal kurz durchkneten, 2 Brotlaibe formen.

Diese auf ein mit Backfolie oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für 10 -20 min ruhen lassen. 

Nach der kurzen Ruhe, die Brote für die ersten 10 min bei 240 C° backen, anschließend für 40 min bei 210 C°

Roggen-Dinkel-Brot

Allergene

  •  Weizen
  •  Biene
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